ich kandidiere
als stadtpräsident
am 8. März 2026
Warum bin ich gerne Stadt-präsident und kandidiere nochmals?
Als Stadtpräsident habe ich die Möglichkeit, Gutes für die Gemeinschaft zu tun. Zudem habe ich sehr viel gelernt, gerade auch in Themen zu denen man sonst kaum einen Zugang findet. Nicht zu vergessen sind zudem tausende bereichernde Begegnungen.
Schlieren war vor dem Niedergang der Industrie bzw. in den Achtzigerjahren eine durchwegs lebenswerte Stadt. (Natürlich ist hier auch eine gewisse Wehmut die hier mitschwingt, bin ich doch in dieser Stadt aufgewachsen.) Dann aber, bis etwa ins Jahr 2005 geschah in Schlieren nichts, jede Zukunftshoffnung war verloren. Resignation. Bis mit viel Glück und einigen mutigen Leuten der Aufschwung in Schlieren wieder Tatsache wurde. Leider ist von diesem Aufschwungsgedanken bei Vielen nicht mehr viel zu spüren. Es wird primär für sich geschaut, der Staat zu Tode gespart. Es wird schlussendlich teuer gespart, weil die anstehenden Aufgaben verschoben werden; die Ausgaben einfach später anfallen und zudem meist höher sind.
Die Zukunft muss neu erobert werden, Schlieren muss neu erobert werden!
Unsere starke Demokratie und unser Regierungsapparat (inklusive der Angestellten der Stadt) sind keine überholten Modelle sondern Ermöglicher für zukunftsfähige Projekte und somit für unseren Wohlstand. Dazu brauchen wir aber auch entsprechende Ressourcen - und ja, diese müssen auch sorgfältig eingesetzt werden.
Schlieren braucht neue konstruktive Lösungen, wir müssen die Gegenwart nicht als Problem, sondern als Sprungbrett in die Zukunft sehen.
Erfahren Sie mehr über meine Ideen für Schlieren unten.
Meine ideen für schlieren
Eine grüne Pischte 52
Unsere Stadtmitte muss endlich vervollständigt werden: Die freigewordene graue Badenerstrasse (Pischte 52) muss ein grüner Begegnungs- und Verweilort für alle Generationen werden — inklusive eines neuen Familien- und Gemeinschaftszentrums. Nutzen wir die einmalige Gelegenheit! Im Zentrum von Schlieren nicht nur einen neuen Begegnungsort zu schaffen sondern auch eine grüne Lunge. Die Handlungsmöglichkeiten sind auf dem Tisch: Wir müssen nur Ja sagen zur Initiative der SP, Grünen und der GLP zum neuen grünen Zentrum und Ja sagen zur Vorlage des Stadtrats zum Familien- und Gemeinschaftszentrum.
(Bild: Stadt Schlieren)
Ausbau des fuss- & veloverkehrs
Ein guter Fuss- und Veloverkehr ist effizient und gesund. Nur dieser bringt die Voraussetzungen für ein weiteres Wachstum der Stadt.
Schlieren ist ein urbaner Entwicklungsraum. Hier soll der Anteil des Fuss- und Veloverkehrs erhöht werden, um Kapazitätsengpässen im MIV (motorisierter Individualverkehr) und öV (öffentlicher Verkehr) zu begegnen und den bereits heute überlasteten Ortskern zu entlasten. Für den Fuss- und Veloverkehr sind durchgehende, attraktive und sichere Fuss- und Velowegnetze zentral.
(Bild: pixabay)
aktive wohnpolitik
Wir brauchen mehr ökologisch sinnvollen Wohnraum und eine aktive städtische Liegenschaftenpolitik, um den Anteil an bezahlbaren und gemeinnützigen Wohnungen zu erhöhen.
Ich bin überzeugt, dass wir alle gemeinsam Lösungen finden können für die grossen Krisen unserer Zeit – auch für die Wohnkrise. Die Mieten in Schlieren sind in den letzten Jahren derart explodiert, dass immer mehr Menschen aus unserer Stadt verdrängt werden. Diese Entwicklung will ich nicht akzeptieren und bin überzeugt: Sie muss im Stadtrat höchste Priorität haben. Es braucht eine städtische Kaufoffensive und illegale Mieterhöhungen müssen endlich systematisch bekämpft werden.
(Bild: pixabay)
VEREINE STÄRKEN
Vereine stärken den Zusammenhalt. Die Stadt soll sie unterstützen – aber gleichzeitig auch klare Erwartungen stellen.
Dazu braucht es:
Austausch zwischen der Stadt und den Vereinen bei Jahrestreffen mit der nötigen Anerkennung der Freiwilligenarbeit
Kontaktpersonen in der Stadt oder ein überschaubarer Amtsweg
Räume und Infrastruktur
Defizitgarantien bzw. finanzielle Unterstützungen begleitet mit Leistungsverträgen
Mitwirken bei Gemeindeanlässen
Mitarbeit in Kommissionen und bei Projekten.
(Bild: LinghuiXu)
investitionen in bildung & gesundheit
Bildung und Gesundheit sind keine Selbstverständlichkeit. Sie brauchen gezielte Investitionen.
Jeder Rappen zählt aber lohnt auch: Investitionen in Bildung und in die Gesundheit sind entscheidend für individuelle Karrierechancen und den gesellschaftlichen Wohlstand, da sie die Arbeitskraft stärken und Innovationen fördern. Aber sie stehen in Schlieren unter politischem Spardruck durch die rechtskonservative Mehrheit im Parlament. Das macht die Finanzierung herausfordernd, obwohl die langfristigen Erträge (höhere Löhne, Steuereinnahmen, geringere Sozialausgaben) die Ausgaben rechtfertigen.
Zusätzliche Mittel, insbesondere im frühkindlichen Bereich, zur Förderung der Chancengleichheit und Integration sowie angesichts des Fachkräftemangels sind nötig, um das volle Potenzial des Humankapitals auszuschöpfen.
(Bild: Alexandra Koch)
mehr grünräume
Grünräume sind unverzichtbar: Sie kühlen die Stadt, fördern die Biodiversität und schützen unsere Lebensqualität. Klimaschutz erfordert zudem eine konsequente Elektrifizierung.
Das Stadtklima beeinflusst die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner in Schlieren massiv. Die Temperaturen steigen wegen des Klimawandels, die Verdichtung wächst und der Boden wird zunehmend versiegelt. So wird Schlieren immer mehr zur Wärmeinsel. Grünräume wirken den negativen Effekten entgegen. Sie spenden Schatten und kühlen durch Verdunstung. Zudem filtern sie Luftschadstoffe, fördern die Biodiversität, schlucken Strassenlärm und steigern das Wohlbefinden von Mensch und Tier. Das Potenzial ist enorm: Bei Plätzen, Flachdächern, Fassaden, Tramtrassen, bei allen Flächen, die sich für Begrünungen eignen. Sie müssen besser genutzt werden!
(Bild: JoSherls)